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Beratung - Allergien

Schimmel

Schimmelpilzallergie

Schimmelpilze sind mikroskopisch kleine Organismen, die in einer großen Zahl auftreten und aus vielen Zellen bestehen. Die Sporen der Pilze unterscheiden sich in Größe, Form und Farbe bei den verschiedenen Schimmelpilzarten.

Diese mikroskopisch kleinen Pilzsporen oder auch manchmal Bruchstücke von Schimmelpilzorganismen können, wenn sie eingeatmet werden, allergische Reaktionen auslösen.

Die Sporen schweben in der Luft und werden vom Wind weiterverbreitet. Eine Schimmelpilzallergie kann sich äußern durch Niesanfälle, Schnupfen, Husten, Asthma, Magen-Darm-Beschwerden, Nesselfieber, Migräne, Konzentrationsschwierigkeiten oder Gelenkbeschwerden. Die durch Schimmelpilzsporen ausgelösten Krankheitssymptome können sowohl ganzjährig als auch saisonal auftreten.
 

Bei Schimmelpilzallergie sollten Sie folgende Regeln beachten:

  • Wohnung oder Haus sollten stets gut gelüftet sein. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 50 % liegen.
  • Regelmäßiges Stoßlüften. Nicht vom warmen ins kalte Zimmer lüften.
  • Auf Stockfleckenbildung hinter Schränken, Kacheln und Holzverkleidungen achten.
  • Obst und Gemüse im Kühlschrank lagern. Lebensmittel möglichst frisch verzehren und unnötige Lagerzeiten vermeiden.
  • Auf Zimmerpflanzen im Schlafbereich verzichten.
  • Luftbefeuchter von Heizkörpern entfernen.
  • Klimaanlage regelmäßig warten und reinigen.
  • Küchenabfälle nicht liegen lassen.
  • Bei Gartenarbeit darauf achten, nicht zu intensiv mit abgestorbenen Pflanzenteilen und Kompost in Kontakt zu kommen.
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